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Ihre KI, Ihre Daten

Warum teamspace keinen KI-Anbieter mitbringt, sondern jeder Mandant seinen eigenen Endpunkt einträgt – und was das für DSGVO und Auftragsverarbeitung bedeutet.

Die meisten Anbieter lösen KI so: Sie schließen einen Vertrag mit einem großen Modellanbieter, bauen ihn ein, schalten ihn für alle Kunden ein und stellen die Nutzung in Rechnung. Bequem für alle Beteiligten – und für den Kunden völlig undurchsichtig.

teamspace macht es anders: Es gibt keine teamspace-KI. Jeder Mandant trägt seinen eigenen Endpunkt ein. Wir liefern die Funktionen; welches Modell sie ausführt und wo es steht, entscheidest du.

Warum dieser Umweg?

Weil er der einzige Weg ist, bei dem die entscheidende Frage eine ehrliche Antwort bekommt: Wo gehen unsere Daten hin?

Bringt ein Softwarehaus die KI mit, lautet die Antwort „zu einem Unterauftragsverarbeiter unseres Anbieters” – und dann kommt eine Kette aus Verträgen, Zusicherungen und Standardvertragsklauseln, die niemand vollständig prüft. Trägst du den Endpunkt selbst ein, lautet die Antwort schlicht: dorthin, wo du ihn hingelegt hast.

Das hat vier praktische Folgen:

Kein DSGVO-Umweg. Die Verarbeitung findet bei dem Anbieter statt, mit dem du einen Vertrag hast – oder auf deinem eigenen Server. Es entsteht keine zusätzliche Auftragsverarbeitung über teamspace, kein Unterauftragsverhältnis, das du mitverantworten musst, ohne es beeinflussen zu können.

Du kennst die Bedingungen. Trainiert der Anbieter auf euren Daten? Wie lange speichert er? In welchem Land stehen die Server? Das sind Fragen an deinen Vertrag, nicht an unseren. Und du kannst sie beantworten, ohne uns zu fragen.

Du kannst lokal bleiben. Nichts zwingt dich zu einem Anbieter im Netz. Wer ein Modell im eigenen Rechenzentrum betreibt, trägt dessen Adresse ein – dann verlässt kein Zeichen euer Haus. Für Behörden, Kliniken und alle mit strengen Auflagen ist das oft der einzig gangbare Weg.

Du behältst die Wahl. Ein besseres, billigeres oder passenderes Modell? Ein Feld ändern, speichern. Du bist nicht an das gebunden, was wir vor zwei Jahren ausgehandelt haben.

Was teamspace an die KI schickt

Nur das, was die aufgerufene Funktion braucht – und nur, wenn ein Mensch sie auslöst.

  • Fasst du ein Ticket zusammen, geht dieses Ticket an deinen Endpunkt.
  • Analysierst du einen Bericht, gehen die Daten dieses Berichts hin.
  • Rührst du keine KI-Funktion an, geht nichts.

Es läuft kein Hintergrundprozess, der eure Daten „für bessere Ergebnisse” fortlaufend überträgt. Es gibt keine Vorab-Indizierung eures Mandanten. Jeder Aufruf ist eine bewusste Handlung eines Benutzers.

Eine Grenze setzt zusätzlich das Feld Maximale Eingabelänge in der Konfiguration: Es begrenzt, wie viele Zeichen ein einzelner Aufruf höchstens übertragen darf. Siehe KI anbinden.

Was das für dich zu tun bedeutet

Der Preis dieser Klarheit ist, dass ein Administrator einmal etwas entscheiden muss:

  1. Einen Anbieter wählen – oder ein eigenes Modell betreiben.
  2. Die Bedingungen prüfen – Training, Speicherung, Standort. Das ist die eigentliche Arbeit, und sie ist bei jedem Weg zu machen; hier ist sie nur sichtbar.
  3. Endpunkt und Zugangsschlüssel eintragen – siehe KI anbinden.
  4. Funktionen freischalten, die euer Unternehmen nutzen will.

Danach ist es für alle Anwender unsichtbar. Sie sehen nur, dass die Funktionen da sind.

Der Aufwand fällt einmal an, die Klarheit bleibt. Wenn in zwei Jahren jemand fragt, wo eure Ticketinhalte verarbeitet werden, gibt es eine kurze, belegbare Antwort – statt einer Recherche durch fremde Vertragswerke.

Und die Modellqualität?

Eine Sorge, die manchmal kommt: Wer die KI selbst mitbringt, bekommt vielleicht eine schlechtere.

Das Gegenteil ist der Fall. Du bist nicht an die Wahl gebunden, die ein Softwarehersteller einmal getroffen hat, sondern kannst jederzeit das Modell nehmen, das heute am besten passt – oder das günstigste, wenn die Aufgabe einfach ist. Die Modellkennung ist ein Feld in der Konfiguration.

Hinweise

  • Keine KI angebunden = keine KI-Funktionen. Ohne Endpunkt erscheinen die Funktionen nicht. Das ist kein Fehler, sondern die Voreinstellung.
  • Es ist ein Endpunkt pro Mandant. Nicht pro Benutzer und nicht pro Modul.
  • Der Zugangsschlüssel gehört dir. teamspace speichert ihn für die Aufrufe, es ist aber dein Schlüssel bei deinem Anbieter – mit deinem Kontingent und deiner Abrechnung.
  • Das gilt nur für die eingebauten Funktionen. Wer per MCP seinen eigenen Assistenten anbindet, bringt dessen KI selbst mit; dann gelten die Bedingungen dieses Clients.

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