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KI anbinden

Den KI-Endpunkt des Mandanten eintragen – Endpunkt, Modell, Zugangsschlüssel und maximale Eingabelänge – und über die Rechte der Benutzergruppen festlegen, wer welche KI-Funktion nutzen darf.

Voraussetzungen

  • Administrationsrechte für die Systemkonfiguration
  • Endpunkt-Adresse und Zugangsschlüssel eines KI-Anbieters – oder eines selbst betriebenen Modells (siehe Ihre KI, Ihre Daten)

teamspace bringt keine eigene KI mit. Bevor irgendeine KI-Funktion erscheint, muss ein Administrator einmal den Endpunkt eintragen, an den teamspace seine Anfragen schickt. Danach legst du über die Rechte der Benutzergruppen fest, wer welche KI-Funktion nutzen darf. Erst wenn beides stimmt, erscheint eine Funktion.

Warum das so gelöst ist und was du bei der Anbieterwahl prüfen solltest, steht in Ihre KI, Ihre Daten. Dieser Artikel zeigt die Mechanik.

Wo die Einstellung liegt

Konfiguration → Schnittstellen → Aktionen → KI-Integration

Die KI-Integration ist kein eigener Reiter, sondern eine Aktion im linken Bereich der Kategorie Schnittstellen – unterhalb der Kategorienliste im Abschnitt Aktionen.

Die Konfigurationskategorie Schnittstellen: links die Kategorienliste mit der markierten Kategorie Schnittstellen, darunter der Bereich Aktionen mit Neuen Datensatz anlegen, dem hervorgehobenen Eintrag KI-Integration samt Tooltip und Zugriff auf Microsoft Graph gewähren. Darüber ist der noch leere Dialog KI-Integration geöffnet – mit dem ausgeschalteten Schalter Aktiviert und den Feldern Endpunkt, Modell, API-Schlüssel und Maximale Eingabelänge (Zeichen).
Die Kategorie „Schnittstellen" mit dem Aktionen-Bereich links unten – ein Klick auf „KI-Integration" öffnet den Dialog

Die KI eintragen

  1. Öffne Konfiguration → Schnittstellen und klicke links unter Aktionen auf KI-Integration.

  2. Fülle die Felder:

    FeldPflichtBedeutung
    Aktiviert–Der Hauptschalter. Ohne ihn ruft teamspace keine KI auf – egal, was in den anderen Feldern steht.
    EndpunktjaDie Adresse, an die teamspace seine Anfragen schickt. Das kann ein Anbieter im Netz sein oder ein Modell in deinem eigenen Rechenzentrum.
    ModelljaDie Modellkennung, die dein Anbieter erwartet – exakt so geschrieben, wie er sie dokumentiert.
    API-Schlüssel–Der Zugangsschlüssel deines Anbieters. Bei einem selbst betriebenen Modell ohne Authentifizierung bleibt das Feld leer.
    Maximale Eingabelänge (Zeichen)jaWie viele Zeichen ein einzelner Aufruf höchstens übertragen darf.
  3. Speichern.

Der Dialog KI-Integration über der Kategorie Schnittstellen: der Schalter Aktiviert ist eingeschaltet, darunter die Felder Endpunkt, Modell, der leere API-Schlüssel und Maximale Eingabelänge (Zeichen) mit dem Wert 50000, unten die Schaltflächen Speichern und Abbrechen; links unten ist der Bereich Aktionen mit dem Eintrag KI-Integration zu sehen
Der Dialog „KI-Integration" mit Aktiviert-Schalter, Endpunkt, Modell, API-Schlüssel und maximaler Eingabelänge

Festlegen, wer welche KI-Funktion nutzen darf

Die angebundene KI allein reicht nicht. Jede KI-Funktion hat ein eigenes Recht, das du in der Benutzergruppe vergibst. Ein Benutzer sieht eine Funktion erst, wenn beides stimmt:

  1. Eine KI ist angebunden, und Aktiviert ist eingeschaltet.
  2. Eine seiner Benutzergruppen hat das Recht für diese Funktion.

So entscheidest du je Benutzer, wer eine Funktion nutzen darf und wer nicht, etwa die Ticket-Zusammenfassung für den Support und die Berichtsanalyse nur für Controlling und Geschäftsführung.

Benutzergruppe öffnen → Reiter Berechtigungen → Akkordeon Berechtigungen → Künstliche Intelligenz (KI)
Das aufgeklappte Akkordeon Künstliche Intelligenz (KI) einer Benutzergruppe: oben der Umschalter Berechtigungen mit Keine und Alle, darunter die Checkboxen KI-Zusammenfassung der Ticket-Vorgangselemente, Berichte mit KI analysieren, KI-Zauberstab Leistungsbeschreibung, KI-Zauberstab Ticket-Beschreibung und Neue KI-Funktionen immer erlauben mit einem Info-Symbol; alle Checkboxen sind leer.
Das Akkordeon „Künstliche Intelligenz (KI)“ einer Benutzergruppe: ein Recht je KI-Funktion und „Neue KI-Funktionen immer erlauben“
RechtWas es freigibt
KI-Zusammenfassung der Ticket-Vorgangselementedie Aktion „Gegenstand des Tickets generieren“, die einen langen Ticketverlauf verdichtet (siehe Ticketverlauf mit KI verdichten)
Berichte mit KI analysierenden Eintrag „Mit KI analysieren“ im Drei-Punkte-Menü der Listen und Berichte (siehe Berichte mit KI analysieren)
KI-Zauberstab Leistungsbeschreibungden KI-Zauberstab am Feld „Beschreibung“ im Projektzeit-Dialog, der die Leistungsbeschreibung aus dem Ticket formuliert, an dem die Zeit hängt (siehe Projektzeiten buchen)
KI-Zauberstab Ticket-Beschreibungden KI-Zauberstab oben rechts im Feld „Gegenstand des Tickets“, der aus den Ticketdaten den kompletten Gegenstand erzeugt (siehe Ticketverlauf mit KI verdichten)
Neue KI-Funktionen immer erlaubenalle KI-Funktionen, die mit späteren Versionen dazukommen, ohne dass du jedes neue Recht einzeln vergeben musst

Oben im Akkordeon setzt der Umschalter Berechtigungen mit Keine bzw. Alle alle Rechte des Abschnitts auf einmal. Ist ein Benutzer in mehreren Gruppen, reicht es, wenn eine davon das Recht hat (siehe Wie Berechtigungen zusammenwirken).

Neue Funktionen kommen laufend dazu, jede mit eigenem Recht. Mit Neue KI-Funktionen immer erlauben darf die Gruppe eine neue Funktion sofort nutzen. Ohne den Haken ist jedes neue KI-Recht zunächst aus, und du vergibst es selbst. Das ist sinnvoll, wenn ihr vor dem Einsatz prüfen wollt, welche Daten eine Funktion an die KI überträgt.

Die maximale Eingabelänge verstehen

Dieses Feld wird gern überlesen, obwohl es zwei Dinge auf einmal regelt.

Es begrenzt die Kosten. Fast alle Anbieter rechnen nach übertragener Menge ab. Ein Ticket mit vierhundert Beiträgen kostet ein Vielfaches von einem mit vieren. Die Grenze verhindert, dass ein einzelner Ausreißer die Monatsrechnung prägt.

Es begrenzt, was hinausgeht. Jedes Zeichen über der Grenze wird nicht übertragen. Das ist auch eine Datenschutzeinstellung, nicht nur eine Kostenbremse.

Ein üblicher Startwert liegt im Bereich einiger zehntausend Zeichen – etwa 50.000. Das deckt lange Ticketverläufe und umfangreiche Auswertungen ab. Setz ihn nicht zu knapp: Wird abgeschnitten, arbeitet die KI auf einem unvollständigen Bild und liefert eine Zusammenfassung, der du nicht ansiehst, dass die Hälfte fehlte.

Prüf den Wert gegen dein Modell. Jedes Modell hat eine eigene Obergrenze für die Eingabe. Liegt deine Einstellung darüber, weist der Anbieter den Aufruf ab, und die Funktion schlägt fehl, statt zu kürzen.

Prüfen, ob es läuft

Nach dem Speichern erscheinen die KI-Funktionen an ihren Stellen, für jeden Benutzer die, für die seine Benutzergruppe das Recht hat. Der schnellste Test:

  1. Gib deiner eigenen Benutzergruppe das Recht KI-Zusammenfassung der Ticket-Vorgangselemente.
  2. Öffne ein Ticket mit längerem Verlauf.
  3. Ruf die Zusammenfassung auf – siehe Ticketverlauf mit KI verdichten.
  4. Kommt eine sinnvolle Zusammenfassung zurück, stehen Endpunkt, Modell und Schlüssel richtig.

Typische Fragen & Anforderungen

Du möchtest …So geht’s
KI komplett abschaltenSchalter Aktiviert ausschalten. Wirkt sofort für alle Funktionen und alle Benutzer.
Eine Funktion nur bestimmten Benutzern erlaubenDas Recht der Funktion nur in deren Benutzergruppe setzen, unter Berechtigungen → Künstliche Intelligenz (KI).
Einer Gruppe eine einzelne Funktion entziehenDen Haken bei diesem Recht entfernen. Gilt der Benutzer über eine andere Gruppe noch als berechtigt, auch dort.
Neue KI-Funktionen sofort nutzen könnenIn der Benutzergruppe Neue KI-Funktionen immer erlauben setzen.
Ein anderes Modell verwendenFeld Modell ändern und speichern. Kein weiterer Eingriff nötig.
Dass keine Daten das Haus verlassenEin Modell im eigenen Rechenzentrum betreiben und dessen Adresse als Endpunkt eintragen.
Die Kosten begrenzenMaximale Eingabelänge senken. Zusätzlich das Kontingent beim Anbieter selbst begrenzen.
Wissen, warum eine Funktion nicht erscheintErst Aktiviert prüfen, dann Endpunkt und Modell, dann ob eine Benutzergruppe des Benutzers das Recht für die Funktion hat.
Ein Modell ohne Authentifizierung nutzenAPI-Schlüssel leer lassen – bei einem selbst betriebenen Modell ist das der Normalfall.

Hinweise

  • Ein Endpunkt gilt für den ganzen Mandanten. Nicht pro Benutzer, nicht pro Modul, nicht pro Funktion.
  • Der Schlüssel ist deiner. teamspace nutzt ihn für die Aufrufe; Kontingent und Abrechnung laufen über deinen Vertrag mit dem Anbieter.
  • Ohne Anbindung keine KI-Funktionen. Sie erscheinen erst gar nicht – für Anwender sieht es aus, als gäbe es sie nicht.
  • Ohne Recht ebenso. Fehlt einem Benutzer das Recht für eine Funktion, erscheint sie bei ihm nicht, auch wenn die KI angebunden ist.
  • Das gilt nur für die eingebauten Funktionen. Wer per MCP seinen eigenen Assistenten anbindet, benutzt dessen KI und diese Einstellung überhaupt nicht.

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