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KI anbinden

Den KI-Endpunkt des Mandanten eintragen: Endpunkt, Modell, Zugangsschlüssel und maximale Eingabelänge – danach stehen die KI-Funktionen bereit.

Voraussetzungen

  • Administrationsrechte für die Systemkonfiguration
  • Endpunkt-Adresse und Zugangsschlüssel eines KI-Anbieters – oder eines selbst betriebenen Modells (siehe Ihre KI, Ihre Daten)

teamspace bringt keine eigene KI mit. Bevor irgendeine KI-Funktion erscheint, muss ein Administrator einmal den Endpunkt eintragen, an den teamspace seine Anfragen schickt. Das ist die einzige Voreinstellung – danach geht es nur noch um die Frage, welche Funktionen freigeschaltet werden.

Warum das so gelöst ist und was du bei der Anbieterwahl prüfen solltest, steht in Ihre KI, Ihre Daten. Dieser Artikel zeigt die Mechanik.

Wo die Einstellung liegt

Konfiguration → Schnittstellen → Aktionen → KI-Integration

Die KI-Integration ist kein eigener Reiter, sondern eine Aktion im linken Bereich der Kategorie Schnittstellen – unterhalb der Kategorienliste im Abschnitt Aktionen.

Die Konfigurationskategorie Schnittstellen: links die Kategorienliste mit der markierten Kategorie Schnittstellen, darunter der Bereich Aktionen mit dem hervorgehobenen Eintrag KI-Integration und seinem Tooltip; rechts die Liste der eingerichteten Schnittstellen, gegliedert nach Aktiv Ja und Aktiv Nein.
Die Kategorie „Schnittstellen" mit dem Aktionen-Bereich links unten und dem Eintrag „KI-Integration"

Die KI eintragen

  1. Öffne Konfiguration → Schnittstellen und klicke links unter Aktionen auf KI-Integration.

  2. Fülle die Felder:

    FeldPflichtBedeutung
    AktiviertDer Hauptschalter. Ohne ihn ruft teamspace keine KI auf – egal, was in den anderen Feldern steht.
    EndpunktjaDie Adresse, an die teamspace seine Anfragen schickt. Das kann ein Anbieter im Netz sein oder ein Modell in deinem eigenen Rechenzentrum.
    ModelljaDie Modellkennung, die dein Anbieter erwartet – exakt so geschrieben, wie er sie dokumentiert.
    API-SchlüsselDer Zugangsschlüssel deines Anbieters. Bei einem selbst betriebenen Modell ohne Authentifizierung bleibt das Feld leer.
    Maximale Eingabelänge (Zeichen)jaWie viele Zeichen ein einzelner Aufruf höchstens übertragen darf.
  3. Speichern.

Der Dialog KI-Integration über der Kategorie Schnittstellen: der Schalter Aktiviert ist eingeschaltet, darunter die Felder Endpunkt, Modell, der leere API-Schlüssel und Maximale Eingabelänge (Zeichen) mit dem Wert 50000, unten die Schaltflächen Speichern und Abbrechen; links unten ist der Bereich Aktionen mit dem Eintrag KI-Integration zu sehen
Der Dialog „KI-Integration" mit Aktiviert-Schalter, Endpunkt, Modell, API-Schlüssel und maximaler Eingabelänge

Die maximale Eingabelänge verstehen

Dieses Feld wird gern überlesen, obwohl es zwei Dinge auf einmal regelt.

Es begrenzt die Kosten. Fast alle Anbieter rechnen nach übertragener Menge ab. Ein Ticket mit vierhundert Beiträgen kostet ein Vielfaches von einem mit vieren. Die Grenze verhindert, dass ein einzelner Ausreißer die Monatsrechnung prägt.

Es begrenzt, was hinausgeht. Jedes Zeichen über der Grenze wird nicht übertragen. Das ist auch eine Datenschutzeinstellung, nicht nur eine Kostenbremse.

Ein üblicher Startwert liegt im Bereich einiger zehntausend Zeichen – etwa 50.000. Das deckt lange Ticketverläufe und umfangreiche Auswertungen ab. Setz ihn nicht zu knapp: Wird abgeschnitten, arbeitet die KI auf einem unvollständigen Bild und liefert eine Zusammenfassung, der du nicht ansiehst, dass die Hälfte fehlte.

Prüf den Wert gegen dein Modell. Jedes Modell hat eine eigene Obergrenze für die Eingabe. Liegt deine Einstellung darüber, weist der Anbieter den Aufruf ab, und die Funktion schlägt fehl, statt zu kürzen.

Prüfen, ob es läuft

Nach dem Speichern erscheinen die freigeschalteten KI-Funktionen an ihren Stellen. Der schnellste Test:

  1. Öffne ein Ticket mit längerem Verlauf.
  2. Ruf die Zusammenfassung auf – siehe Ticketverlauf mit KI verdichten.
  3. Kommt eine sinnvolle Zusammenfassung zurück, stehen Endpunkt, Modell und Schlüssel richtig.

Typische Fragen & Anforderungen

Du möchtest …So geht’s
KI komplett abschaltenSchalter Aktiviert ausschalten. Wirkt sofort für alle Funktionen und alle Benutzer.
Ein anderes Modell verwendenFeld Modell ändern und speichern. Kein weiterer Eingriff nötig.
Dass keine Daten das Haus verlassenEin Modell im eigenen Rechenzentrum betreiben und dessen Adresse als Endpunkt eintragen.
Die Kosten begrenzenMaximale Eingabelänge senken. Zusätzlich das Kontingent beim Anbieter selbst begrenzen.
Wissen, warum eine Funktion nicht erscheintErst Aktiviert prüfen, dann Endpunkt und Modell, dann ob die Funktion selbst freigeschaltet ist.
Ein Modell ohne Authentifizierung nutzenAPI-Schlüssel leer lassen – bei einem selbst betriebenen Modell ist das der Normalfall.

Hinweise

  • Ein Endpunkt gilt für den ganzen Mandanten. Nicht pro Benutzer, nicht pro Modul, nicht pro Funktion.
  • Der Schlüssel ist deiner. teamspace nutzt ihn für die Aufrufe; Kontingent und Abrechnung laufen über deinen Vertrag mit dem Anbieter.
  • Ohne Anbindung keine KI-Funktionen. Sie erscheinen erst gar nicht – für Anwender sieht es aus, als gäbe es sie nicht.
  • Das gilt nur für die eingebauten Funktionen. Wer per MCP seinen eigenen Assistenten anbindet, benutzt dessen KI und diese Einstellung überhaupt nicht.

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