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Berechtigungskonzept planen

Für Entscheider: wie viel Berechtigungssteuerung euer Unternehmen wirklich braucht, welche Leitlinien ein wartbares Konzept ausmachen und welche Sicherungen Pflicht sind.

Ein Berechtigungskonzept ist keine Pflichtübung, sondern eine Entscheidung über Maß und Aufwand. teamspace lässt euch die ganze Bandbreite – von „jeder darf fast alles” bis zum fein granulierten Rollenmodell. Dieser Artikel richtet sich an Geschäftsleitung, IT-Verantwortliche und Datenschutz-Beauftragte und hilft, das richtige Niveau zu wählen, bevor jemand mit dem Konfigurieren beginnt.

Wie viel Steuerung braucht ihr wirklich?

Der Leitgedanke von teamspace ist: Jeder sieht und tut nur, was er für seinen Job braucht – je einfacher, desto besser. Mehr Steuerung bedeutet aber auch mehr Pflegeaufwand. Wäge entlang dieser Fragen ab:

  • Sensible Daten: Gibt es Daten, die nicht jeder sehen darf (Gehälter, Verträge, bestimmte Kunden, Projekte des Lenkungsausschusses)? → Schutzklassen und Aktionsrechte lohnen sich.
  • Größe & Standorte: Sind es 15 Personen an einem Standort oder 400 über mehrere? → Ab einer gewissen Größe zahlen sich Gruppenhierarchien und gruppenspezifische Sichtbarkeiten aus.
  • Compliance: Verlangen Datenschutz, Branche oder Zertifizierung dokumentierte Zugriffe? → Ein klares Rollenmodell ist dann nicht optional.
  • Onboarding-Frequenz: Kommen oft neue Mitarbeiter oder Aushilfen? → Rollen mit „Neue User automatisch Mitglied” und Standard-Projektrollen sparen viel Zeit.

Klein anfangen ist legitim. Ihr könnt mit wenigen Rollen starten und das Modell wachsen lassen. teamspace zwingt euch zu nichts – die Konzepte sind da, wenn ihr sie braucht.

Vier Leitlinien für ein wartbares Konzept

  1. Rollen statt Personen. Benutzergruppen bilden Funktionen ab (HR, Finanzen, Geschäftsleitung), nicht Personen-Bündel. Mitglieder wechseln, die Rechte bleiben. Das ist der wichtigste Hebel für Wartbarkeit über Jahre.
  2. Trennen, was getrennt gehört. Team-Gruppen fürs Projekt-Setup tragen keine Rechte; die Rechte verteilen parallel die Funktions-Rollen. So vermischt sich „wer arbeitet zusammen” nicht mit „wer darf was”.
  3. Hierarchie nur, wo sie hilft. Standorte und Abteilungen über Vererbung abbilden, Sonderrollen als versteckte Benutzerrollen – aber nicht jede Konstellation als eigene sichtbare Gruppe, sonst wird die Liste unübersichtlich.
  4. Sicherheit über Schlupflöcher stellen. Sachbearbeiterrechte und der Mitarbeiterwechsel sind mächtig – sparsam und bewusst vergeben, nicht als bequeme Abkürzung.

Die konkrete Umsetzung dieser Leitlinien steht in Gruppenhierarchien, Vererbung & Benutzerrollen.

Sicherungen, die nicht fehlen dürfen

  • Mindestens ein Mandant-Admin. Sonst riskiert ihr, dass sich niemand mehr Rechte zurückgeben kann (siehe Mandant-Admin & sich nicht aussperren).
  • Der Mitarbeiterwechsel bleibt eine kleine Runde. Wer in fremde Accounts wechseln darf, kann unter deren Namen handeln – das gehört zu Administratoren, höchstens kurzfristig zu HR/Geschäftsleitung.
  • Kontrolle über den zentralen Tab Gruppenrechte. Hier seht ihr auf einen Blick, wer welche personenbezogenen Vorgänge ausführen darf – ein guter Ausgangspunkt für ein regelmäßiges Review.

Die Bausteine im Überblick

BausteinWofürMehr dazu
Sechs Rechte-EbenenSichtbarkeit von Menü, Reitern, Aktionen, Suche, KonfigurationSechs Ebenen
BenutzergruppenBündel aus Rechten + Mitgliedern (Rollen)Benutzergruppen
Hierarchien & RollenStandorte, Abteilungen, versteckte SonderrollenGruppenhierarchien
Gruppenspezifische RechtePersonen-Fragen (Sichtbarkeit, Urlaub, Reisekosten)Gruppenberechtigungen
Element-EbeneProjektrollen, Schutzklassen, SachbearbeiterElementberechtigungen

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