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Agiles Arbeiten mit Kanban & Scrum

Wann sich Kanban und wann Scrum lohnt, was beide Methoden leisten und wie teamspace agiles Arbeiten im Team unterstützt.

Kanban und Scrum sind die beiden meistgenutzten Methoden des agilen Arbeitens. teamspace bringt für beide vorgefertigte Boards mit, die sofort einsatzbereit sind – inklusive der Vernetzung mit Tickets, Projekten und CRM. Dieser Artikel ordnet ein, wann sich welche Methode lohnt.

Kanban: kontinuierlicher Fluss

Kanban stammt ursprünglich aus der japanischen Fertigung der 1940er-Jahre und bedeutet sinngemäß „visuelles Signal”. Im einfachsten Fall besteht ein Kanban-Board aus drei Spalten – Offen, In Arbeit, Fertig –, durch die sich Aufgaben bewegen.

Kanban eignet sich, wenn Arbeit kontinuierlich anfällt und priorisiert abgearbeitet wird: Support, Tagesgeschäft, Wartung, laufende Anfragen. Es gibt keine festen Zeitkästen – der Fokus liegt auf einem stetigen, sichtbaren Durchfluss.

Kanban-Board – Beispielansicht
Kanban-Board – Beispielansicht

Scrum: in Sprints zum Ergebnis

Scrum kommt aus dem agilen Projektmanagement. Anforderungen werden zunächst im Product-Backlog gesammelt, priorisiert und laufend angepasst. Ausgewählte Aufgaben wandern in den Sprint-Backlog und werden in einem festen Zeitraum (Sprint) abgearbeitet – über In Arbeit und Zur Abnahme bis Fertig.

Scrum eignet sich für komplexe Vorhaben, die geordnet, aber flexibel umgesetzt werden sollen – typischerweise IT- und Entwicklungsprojekte mit wechselnden Anforderungen.

Mehr als Karten schieben: Ein Scrum-Board ist nicht nur eine visuelle Tafel mit verknüpften Elementen. Im Zusammenspiel mit dem Projektmanagement nutzt du die echte Scrum-Funktionalität der Arbeitspakete – Arbeitspakete werden als Backlog-Einträge geplant, in Sprints gezogen und behalten ihre Aufwände, Verantwortlichen und Zeiten im Projekt. Das Board ist dann eine agile Sicht auf die echten Projektdaten, keine Kopie. Die ausführliche Scrum-Umsetzung wird im Thema Projektmanagement erklärt; einen Überblick gibt es auf teamspace.de/scrum-board.

Scrum-Board – Beispielansicht
Scrum-Board – Beispielansicht

Kanban oder Scrum?

KriteriumKanbanScrum
Arbeitsrhythmuskontinuierlicher Flussfeste Sprints
Gut fürSupport, Tagesgeschäft, WartungProjekte mit wechselnden Anforderungen
Planungfortlaufendpro Sprint aus dem Backlog

Beide Boards lassen sich in teamspace frei individualisieren – eigene Spalten, Zeilen und Aufteilungen sind jederzeit möglich. Du kannst sogar zwischen den Typen wechseln, ohne Inhalte zu verlieren.

Vernetzt statt isoliert

Der eigentliche Hebel in teamspace ist die Vernetzung: Auf den Boards liegen nicht nur Notizen, sondern echte Systemelemente – Tickets, Arbeitspakete, Angebote, Kontakte. Ein Teilprojekt lässt sich so agil abwickeln, während es im Projektmanagement verankert bleibt; Support-Tickets durchlaufen ein Kanban-Board, ohne das Ticketsystem zu verlassen.

Entscheidend ist: Eine Board-Karte ist nicht bloß eine Abbildung, sondern das echte Element. Ein Arbeitspaket auf einem Scrum-Board behält seine volle Projektmanagement-Funktionalität – Aufwandsschätzung, Ist-Zeiten, Verantwortliche und Status wirken in beide Richtungen. Du steuerst es agil auf dem Board und siehst dieselben Daten zugleich im Projekt.

Zusammenarbeit im Team

Boards werden über die Cloud geteilt: Egal wo die Teammitglieder sitzen, alle sehen denselben Stand und können Karten anlegen oder verschieben. Gerade verteilt arbeitende Teams profitieren von dieser gemeinsamen, jederzeit aktuellen Sicht. Den Zugriff steuerst du über die Board-Berechtigungen.

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