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Kostensteuerung: Deckungsbeitrag, Weiterverrechnung & KLR

Warum jedes Kostenelement drei Konten trägt – und was das für Deckungsbeitrag, Kundenabrechnung, Mitarbeiterzufriedenheit und Controlling bedeutet.

Für Entscheider ist das Kostenmodul kein Beleg-Friedhof, sondern ein Steuerungsinstrument. Der Kerngedanke: Jede einzelne Position – ein Hotelbeleg, eine Materialbuchung, eine Pauschale – wird einmal erfasst und gleichzeitig auf drei Konten geführt. Daraus entstehen drei Hebel: ein echter Deckungsbeitrag pro Projekt, eine vollständige Weiterverrechnung an den Kunden und eine korrekte Erstattung an den Mitarbeiter – ohne doppelte Erfassung und ohne Medienbruch.

Schemagrafik „Ein Beleg, drei Wege“: Links ein dunkles Feld „Kostenelement – einmal erfasst“ (z. B. eine Hotelübernachtung); von dort führen drei Pfeile nach rechts zu drei Karten – Projekt (belastet das Projekt, echter Deckungsbeitrag, 200 €), Kunde (Rechnung mit Kostennachweis, fakturierbar, 240 €) und Mitarbeiter (Erstattung über die Mitarbeiterabrechnung, 220 €).
Schematische Sicht: ein Kostenelement, drei Wege – Projekt (Deckungsbeitrag), Kunde (Rechnung mit Kostennachweis), Mitarbeiter (Erstattung).

Ein Beleg, drei Wege

Dieselbe Hotelübernachtung kann das Projekt mit 200 € belasten, dem Kunden mit 240 € berechnet und dem Mitarbeiter mit 220 € erstattet werden. teamspace verfolgt jeden Weg getrennt – mit eigenen Beträgen, Zeitpunkten und sogar eigenen Workflows. Für die Steuerung heißt das:

  • Projekt: Die echten Kosten sind sofort am Projekt sichtbar. Der Projektleiter sieht jederzeit den aktuellen Deckungsbeitrag und kann Budgets halten. Kosten, die nicht erfasst werden, fehlen im Projekterfolg – und schönen ihn.
  • Kunde: Fakturierbare Kosten landen automatisch im Auftrag und gehen mit der nächsten Rechnung samt Kostennachweis raus. Nichts geht „vergessen” verloren; Material läuft bei Bedarf mit Aufschlag.
  • Mitarbeiter: Privat ausgelegte Beträge fließen über die Mitarbeiterabrechnung steuerlich korrekt zurück – inklusive Splitting bei Verpflegungsmehraufwendungen.

Wo Geld verloren geht – und wie das Modell es verhindert

Risiko ohne SystemHebel in teamspace
Reisekosten werden nicht weiterberechnetfakturierbare Beträge hängen automatisch am Auftrag; Kostennachweis in der Rechnung
Projekterfolg wirkt zu gut, weil Kosten fehlenjede Position belastet das Projekt sofort → echter Deckungsbeitrag
Mitarbeiter warten auf Erstattungengebündelte Mitarbeiterabrechnung mit klarem Status-Lauf
Pauschalen werden vergessenKostenregeln erzeugen sie automatisch aus den Zeiten
Belege werden doppelt erfasst (FiBu)E-Rechnung/Scan geht automatisch an die DATEV-Schnittstelle

Transparenz für alle Rollen

Alle Beteiligten arbeiten auf derselben Datenbasis: Mitarbeitende sehen den Status ihrer Abrechnung, Führungskräfte behalten Budgets und Reisen im Blick, die Abrechnung erhält strukturierte und geprüfte Daten – ohne Medienbrüche und doppelte Erfassung. Genehmigungs- und Prüfprozesse sind über die Status-Lebenszyklen lückenlos dokumentiert.

KLR als Controlling-Schicht

Wer feiner steuern will, aktiviert die Kosten- und Leistungsrechnung: Jedes Kostenelement trägt dann Kostenart, Kostenstelle und Kostenträger – regelbasiert vorbefüllt. In Auswertungen lassen sich Kostentreiber und besonders rentable Produkte identifizieren. Die Grenzen sind bewusst gesetzt: teamspace ordnet Primärkosten zu, betreibt aber keine interne Leistungsverrechnung über Sekundärkosten und keine Gemeinkosten-Umlage. Details in Kostentypen, Zuschläge & Belegvorlagen einrichten.

Integriert statt isoliert

Das Kostenmodul ist kein Insel-Tool, sondern Teil der teamspace-Plattform: Zeiterfassung liefert die Stunden, das Projektmanagement den Deckungsbeitrag, die Rechnungssoftware die Kundenrechnung, HR die Auszahlung. So entstehen durchgängige Prozesse statt Einzellösungen – der eigentliche Effizienzhebel.

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