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Kennzahlen für den Mitarbeiterprozess

Die wichtigsten Personalkennzahlen entlang der drei Dimensionen Kapazität, Kompetenz und Produktivität – was sie aussagen und ob bzw. wie teamspace sie liefert.

Der Mitarbeiterprozess wird erst dann steuerbar, wenn man ihn misst – sonst werden Engpässe und Leerläufe erst quartalsweise sichtbar. Dieser Artikel gehört zu Schicht 3 des Mitarbeiter-Lotsen – „messbare Daten” – und beschreibt die Kennzahlen, mit denen du Kapazität, Kompetenz und Motivation führst: was jede aussagt, warum sie zählt, und ehrlich: ob du sie mit teamspace erreichst und über welche Auswertung.

Voraussetzung: Jede Kennzahl setzt voraus, dass Mitarbeiter zeitnah Zeiten buchen und Skills wirklich gepflegt werden. Was nicht erfasst ist, taucht in keiner Auslastung und keiner Skill-Suche auf.

Drei Dimensionen, drei Fragen

Die Kennzahlen des Mitarbeiterprozesses ordnen sich drei Dimensionen zu – jede beantwortet eine andere Frage:

  • Kapazität: Sind wir richtig ausgelastet – heute und in den nächsten Wochen?
  • Kompetenz: Haben wir die Fähigkeiten, die wir brauchen?
  • Produktivität & Bindung: Wie viel bringt ein Mitarbeiter – und halten wir die Guten?

Kapazität – sind wir richtig ausgelastet?

KennzahlWas sie sagtMit teamspace?
AuslastungFakturierbare ÷ verfügbare Stunden – der Produktivitäts-Richtwert (70–85 %).Direkt – die Kapazitätsanalyse der Mitarbeiterberichte stellt verfügbare und geplante Kapazität gegenüber.
AuslastungsvorschauWie ausgelastet wir in den nächsten Wochen sind.Direkt – dieselbe Kapazitätsanalyse zeigt monatliche Spalten und die freie Kapazität vorausschauend.
RealisierungsrateAbrechenbare ÷ geleistete Stunden – wie viel der Arbeit sich verrechnen lässt.⚠️ Mit Auswertung – geleistete und abrechenbare Zeiten sind erfasst; die Quote leitest du aus der Projektzeit-/Tätigkeitsanalyse ab, eine fertige Kennzahl ist nicht garantiert.

Kompetenz – haben wir die richtigen Skills?

KennzahlWas sie sagtMit teamspace?
Skill-AbdeckungWelche Kompetenzen wir haben – und welche fehlen.⚠️ Mit Auswertung – Skills sind je Mitarbeiter mit Skala 0–9 gepflegt und über die Skill-Suche filterbar (Kompetenzen & Personalentwicklung); eine fertige „Abdeckungs-/Lücken”-Kennzahl gibt es nicht, sie entsteht über die Suche.

Produktivität & Bindung – bringt es genug, bleiben die Guten?

KennzahlWas sie sagtMit teamspace?
Umsatz pro MitarbeiterGesamtumsatz geteilt durch Mitarbeiterzahl – grobe Produktivität (100–250 k€).⚠️ Mit Auswertung – Umsatz (Fakturaanalyse) und der Beitrag je Mitarbeiter (Mitarbeiteranalyse) sind da; das Verhältnis bildest du selbst.
FluktuationAnteil ausgeschiedener Mitarbeiter pro Jahr.⚠️ Mit Auswertung – Ein- und Austrittsdaten stehen in den Stammdaten; die Rate ist daraus ableitbar, eine fertige Fluktuations-Kennzahl ist nicht garantiert.

Kurzfazit: Was teamspace liefert – und was ihr beisteuert

  • Direkt aus dem System: Auslastung und Auslastungsvorschau (Kapazitätsanalyse). Diese Zahlen entstehen automatisch, sobald Verträge gepflegt und Zeiten gebucht sind.
  • Mit etwas Auswertung: Realisierungsrate, Skill-Abdeckung, Umsatz pro Mitarbeiter und Fluktuation – jeweils aus vorhandenen Daten ableitbar, aber ohne fertige Kennzahl.
  • Mit Kontext von euch: die Richtwerte (Ziel-Auslastung, Soll-Skill-Profile) – teamspace liefert das „ist”, die Zielwerte bringt ihr.

Der rote Faden bleibt: Personalkennzahlen sind nur so verlässlich wie die gebuchten Zeiten und gepflegten Skills. Steigt der Reifegrad, wird aus der nachträglichen Auswertung eine vorausschauende Steuerung mit sichtbaren Skill-Lücken – siehe die Reifegrad-Einteilung im Lotsen.

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