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Kennzahlen für den Abrechnungsprozess

Die wichtigsten Abrechnungskennzahlen entlang der drei Hebel Vollständigkeit, Geschwindigkeit und Forecast – was sie aussagen und ob bzw. wie teamspace sie liefert.

Ein Abrechnungsprozess wird erst dann steuerbar, wenn man ihn misst. Dieser Artikel gehört zu Schicht 3 des Abrechnungs-Lotsen – „messbare Daten” – und beschreibt die Kennzahlen, mit denen du die Abrechnung führst: was jede aussagt, warum sie zählt, und ehrlich: ob du sie mit teamspace erreichst und über welche Auswertung.

Voraussetzung für „vollständig”: Keine Kennzahl ersetzt die lückenlose, zeitnahe Erfassung. Nur was als Projektzeit, Spese oder Material gebucht ist, kann in Umsatz verwandelt – und gemessen – werden.

Drei Hebel, drei Fragen

Die Kennzahlen der Abrechnung ordnen sich drei Hebeln zu – jeder beantwortet eine andere Frage:

  • Vollständigkeit: Verwandeln wir alle abrechenbare Leistung in Umsatz – oder geht etwas verloren?
  • Geschwindigkeit: Wie schnell wird aus Leistung eine bezahlte Rechnung?
  • Forecast: Welcher Umsatz kommt – und welches Geld steht noch aus?

Vollständigkeit – wird alles zu Umsatz?

KennzahlWas sie sagtMit teamspace?
Umsatz (Ist)Summe aller gestellten Rechnungen pro Periode – das realisierte Ergebnis.Direkt – die Fakturaanalyse und Fakturapositionen der Finanzberichte zeigen Einnahmen pro Kunde, Projekt und Monat.
RealisierungsrateAbrechenbare ÷ geleistete Stunden – wie viel der Arbeit sich in Umsatz verwandelt.⚠️ Mit Auswertung – geleistete und (über die Abrechnungsarten) abrechenbare Zeiten erfasst teamspace; die Quote leitest du aus der Zeit-/Fakturaanalyse ab, eine fertige „Realisierungsrate”-Spalte ist nicht garantiert.

Geschwindigkeit – wie schnell zum Geld?

KennzahlWas sie sagtMit teamspace?
RechnungsdurchlaufzeitZeit zwischen Leistungserbringung und Rechnungsstellung.⚠️ Mit Auswertung – Leistungsdatum (Zeitbuchung) und Belegdatum sind erfasst; die Differenz ist ableitbar, aber keine fertige Durchlaufzeit-Kennzahl.
Days Sales Outstanding (DSO)Durchschnittliche Tage zwischen Rechnung und Zahlungseingang.⚠️ Mit Auswertung – Rechnungs- und Zahlungsdatum kennt teamspace (Zahlungseingänge buchen); der Durchschnitt ist ableitbar, eine fertige DSO-Zahl ist nicht garantiert.
Anteil ZUGFeRD / XRechnungAnteil elektronisch versandter Rechnungen – Tempo und Pflichterfüllung.⚠️ Mit Auswertung – der Versand als E-Rechnung ist direkt möglich; den Anteil ermittelst du über einen Belegfilter.

Forecast – was kommt, was steht aus?

KennzahlWas sie sagtMit teamspace?
UmsatzforecastErwarteter Umsatz auf Basis offener Aufträge und Pipeline.Direkt – der Bericht Zukünftige Einnahmen rechnet aus Auftragsbestätigungen, offenen Auftragspositionen, Zahlungsplan und Abrechnungsregeln.
ForderungsbestandOffene Posten nach Fälligkeit – wie viel Geld noch aussteht.Direkt – der Forderungsstatus an der Rechnung und Mahnungen & Forderungsmanagement zeigen überfällige Posten nach Stufe.

Kurzfazit: Was teamspace liefert – und was ihr beisteuert

  • Direkt aus dem System: Umsatz (Ist), Umsatzforecast (Zukünftige Einnahmen) und Forderungsbestand (Forderungsstatus & Mahnwesen). Diese Zahlen entstehen automatisch, sobald Rechnungen und Zahlungen gepflegt sind.
  • Mit etwas Auswertung: Realisierungsrate, Rechnungsdurchlaufzeit, DSO und der E-Rechnungs-Anteil – jeweils aus vorhandenen Daten ableitbar, aber ohne fertige Kennzahl.
  • Mit Kontext von euch: die Ziel-Durchlaufzeit, das Soll-DSO und jeder „soll”-Wert – teamspace liefert das „ist”, den Sollwert bringt ihr.

Der rote Faden bleibt: „Vollständig in Umsatz” misst sich nur, wenn lückenlos erfasst und zeitnah abgerechnet wird. Steigt der Reifegrad, werden aus einzelnen Zahlen ein tagesaktueller Durchlauf mit automatischem Mahnungslauf – siehe die Reifegrad-Einteilung im Lotsen.

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